Hellvi entdecken und erleben

Hellvi und Nordgotland laden ein in eine schöne, oft auch karge Natur. Die Küste hat unendlich viele schöne Plätze. Ein fantastischer Platz ist S:t Olofs Holm, von wo man eine weite, tolle Aussicht über die Umgebung hat. Hier locken auch eine hübsche Badebucht und schöne Spazierwege.

NATUR/KULTUR:

Das gesamte Hellvi hat seine Wurzeln in der Kalkindustrie. Ein Teil des Kalkes kam aus dem Felsgebiet „Kyllaj haidar“, wo die Landschaft vollkommen eben und baumlos ist. Vielerorts stößt man auf Spuren kleiner flacher Kalksteinbrüche. Im dichten Wald zwischen der Heide den Raukar wächst die kleine Orchidee „Epipactis artrorubens“ (braunroter Stendelwurz), die im Juli blüht und ihren speziellen Vanilleduft verbreitet. In der ganzen Umgebung gibt es ausgedehnte Gebiete urwüchsiger Natur. Von der Kliffkante bei Kyllaj hat man einen hinreißenden Ausblick über Raukar, Kalkofenruinen, Häfen, Meer und Schären mit den kleinen Inseln Klasen, Fjaugen und Lörjeholm.

S:t Olofsholm ist die südlichste Spitze im Hellvi – Gebiet mit einem großartigen Ausblick über Küste und Meer. Nach der Sage ist es hier, wo der norwegische König Olof Haraldson zu Beginn des 11. Jahrhunderts auf seiner Reise nach Russland an Land gegangen ist und die Gotländer christianisierte. Ein herrliches Wandergebiet, den Picknickkorb sollte man hier nicht vergessen.

Lergravsporten ist ein von Gotlands bemerkenswertestes Raukar, die sich im Raukargebiet bei Lergrav in Rute in stattliche Höhen erheben. Bei Lergrav und dem Naturschutzgebiet Husken lädt die Natur mit einer offenen Landschaft ein und vom Raukargebiet hat man einen wunderbaren Ausblick über das Meer.

Furillen liegt zwischen Husken und Lergrav und ist eine Halbinsel mit einer beeindruckend kargen Landschaft. Auf Furillen liegt, etabliert in einer alten Fabrik, ein schmuckes Luxushotel mit eigenem Fotostudio, Restaurant und Café.

Der Strandridaregården in Kyllaj hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert als der Kornett Johan Ahlbom – Soldat in der Armee von Karl XII – zum Küstenwachmann, auch Strandreiter (Strandridare) genannt, ernannt wurde. Seine Aufgabe war es, das Gebiet vor ungesetzlichen Handel und Schmuggel zu schützen. Das Museum liegt in der Nähe des Hafens und interessanter Kalkbrennöfen.

Hide Kulturbrott ist ein alter Kalksteinbruch, in dem während des Sommers einzigartige Musikveranstaltungen stattfinden. Ein uriger Platz für Streifzüge.

KÜSTE / BÄDER:

Bei Hideviken befindet sich ein schöner flachgrundiger Sandstrand, besonders geeignet für Kleinkinder. Am Strand liegt das kleine Fischerdorf Boviken.

AKTIVITÄTEN:

In Valleviken kann man Kajaks mieten, um damit auf eigene Faust die Küste von See aus zu erkunden oder zu den Inseln hinaus zu paddeln.

Smöjen kalkbrott ist ein interessanter Platz, besonders bekannt bei Tauchern. Entlang der gesamten Landzunge bietet das Meer fantastische Taucherlebnisse. Das Tauchen im Kalkbruch bei der alten Kalksteinfabrik ist jedoch verboten.

RESTAURANTS UND CAFÉS:

Fabrik Furillen Restaurant mit speziellem Menüs an jedem Tag, das exklusiv für jede Gelegenheit gestaltet wird. Stammgäste bevorzugen, von der Küche überrascht zu werden. (Nur mit Tischreservierung).

Sjökrogen Valleviken ist ein nettes Restaurant und Café am Hafen. Die klassische Fisch- und Schalentierpfanne kann man im gemütlichen Keller genießen bzw. im Sommer auf der Terrasse direkt an der Kaimauer.

LINKS:
gotland.net